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Bunter Papagei aus Handabdrücken

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Du brauchst:

- weißes Papier
- schwarzen oder farbigen Karton
- Fingerfarben
- Klebstoff
- Schere
- mehrere Teller
- Wackelauge oder schwarzen Stift

Hinweis: Bitte achte darauf, ökologische Bastelmaterialien zu verwenden! Für den Papagei nimmst du am besten FSC-Papier, ökologische Farben und Kleber ohne Lösungsmittel.
Die Umwelt wird dir dankbar sein! :)

 

Gieße die unterschiedlichen Fingerfarben auf kleine Teller. Du kannst auch auf einem weiteren Teller zwei Farben miteinander vermischen, um eine neue Farbe zu kreieren:

Rot und Blau ergeben Lila.
Blau und Gelb ergeben Grün.
Gelb und Rot ergeben Orange

 

Lege deine Handfläche in eine Farbe und mache Abdrücke auf das Papier. Von jeder Farbe brauchst du 8 Abdrücke. Wenn du die Farbe wechselst, solltest du dir vorher die Hände waschen.

 

Wenn die Farbe getrocknet ist, schnappst du dir deine Schere und schneidest die Handabdrücke vorsichtig aus. Lege sie so zusammen, dass sie aussehen wie das bunte Gefieder eines Papageis. Wenn dir dein Papagei so gefällt, klebst du die Abdrücke zusammen.

 

Zum Schluss malst du ihm noch ein Auge oder klebst ein Wackelauge auf. Und vergiss nicht, Schnabel und Füße aus Karton auszuschneiden und anzukleben! Fertig ist dein bunter Papagei.

Krabbelkäfer auf einem Blatt

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Du brauchst:
- Bastelvorlage (die kannst du hier herunterladen und dann ausdrucken)
- grünes und rotes Tonpapier
- grüner Faden (ca. 50 cm)
- einen schwarzen Filzstift
- Wackelaugen
- Klebestreifen
- Klebestift oder Flüssigkleber
- Nadel
- stichfeste Unterlage (z.B. Kork)
- Schere
- evtl. einen grünen Stift zum Verzieren

 

 

Als erstes bastelst du den Marienkäfer. Dazu überträgst du den Kreis aus der Bastelvorlage zweimal auf rotes Tonpapier und schneidest beide aus. Dann schneidest du einen der Kreise in der Mitte durch, sodass du nun zwei einzelne Kreishälften vor dir liegen hast. Diese legst du als Flügel auf den zweiten Kreis.

 

 

Zeichne mit dem schwarzen Stift das Köpfchen des Käfers nach und male es anschließend schwarz aus. Auf die Flügel malst du noch ein paar schwarze Punkte. Dann kannst du sie aufkleben.

 


Wenn du die Flügel nun noch etwas hochbiegst und dem Marienkäfer kleine Wackelaugen verpasst, sieht der Käfer noch lustiger aus! Falls du keine Wackelaugen hast, kannst du auch Augen aus Papier ausschneiden und aufkleben.

 

Jetzt ist dein kleiner Krabbelkäfer bereit für sein grünes, saftiges Blatt!

 

Übertrage dazu die Blattform aus der Vorlage auf grünes Tonpapier und schneide sie aus. Wenn du möchtest, kannst du mit dem grünen Stift ein paar Blattadern aufmalen. Dann legst du deine stichfeste Unterlage bereit und machst du oben und unten mit der Nadel je ein kleines Loch in das Blatt. Teste mal, ob der grüne Faden hindurchpasst!

 

Schneide vom grünen Faden ein etwa 50 Zentimeter langes Stück ab. Befestige den Käfer mittig mit einem Klebestreifen auf dem Faden, sodass er in die Richtung des Fadens guckt. Nun fädelst du die Nadel auf den Faden und führst sie von unten durch das erste Loch. Anschließend entfernst du die Nadel und fädelst sie auf das andere Ende des Fadens. Steche damit durch das zweite Loch im Blatt. Nun müssten beide Fadenenden auf der Rückseite des Blattes herausgucken. 


Ziehe am unteren Fadenende, bis der Käfer ganz unten am Blatt sitzt. Dann verknotest du die Enden des grünen Fadens auf der Rückseite des Blattes so, dass der Knoten ganz nah am oberen Loch liegt. Jetzt kannst du das Blatt wieder richtig herum drehen.

 

 

Und schon bist du fertig! Wenn du nun den Faden unter dem Blatt vor- und zurückziehst, sieht es so aus, als würde der kleine Marienkäfer über das Blatt krabbeln. Probier‘ es doch gleich mal aus!

 


Viel Spaß beim Basteln und Krabbeln lassen!

Dein LiLu Panda

 

 

Bastelideen und Fotos: www.besserbasteln.de

Oster-Eierbecher filzen

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Du brauchst:

- ein gekochtes Ei als Formgeber
- Rohwolle in verschiedenen Farben
- hautfreundliche Handwaschseife
- wasserfeste Unterlage
- zwei große Schalen
- Essig
- Wasser
- feine, spitze Schere (z.B. Nagelschere)

 

 

 

Zupfe die Wolle in Streifen und ziehe sie etwas auseinander, bis die Streifen sehr dünn sind. Lege sie nun nebeneinander zu einer dünnen Wollschicht zusammen. Die Schicht sollte so groß sein, dass das Ei davon umschlossen werden kann.  Nun legst du eine zweite Schicht mit einer anderen Wollfarbe. Allerdings ordnest du die Streifen diesmal senkrecht zu den ersten Streifen an. Du kannst natürlich auch für jeden Wollstreifen eine andere Farbe nehmen – probiere doch ein paar verrückte Muster und Farbkombinationen aus! Die nächste Schicht legst du wieder in die andere Richtung. Je mehr Woll-Lagen du legst, desto dicker wird die Filzschicht. 3 bis 4 Lagen sollten allerdings reichen.

 

 

Jetzt wird gefilzt! Dazu solltest du eine wasserfeste Unterlage bereitlegen. Platziere das hartgekochte Ei in die Mitte deiner Wollschicht und klappe sie an den Seiten hoch. Das Ei sollte nun ganz von Wolle umschlossen sein. Dann tauchst du es mitsamt dem Wollmantel in eine Schale mit Seifenlauge (warmes Wasser + Seife).

 

 

Nun fängst du an, vorsichtig mit deinen Fingern über die Wolle zu streichen. Achte darauf, dass die Filzwolle möglichst gleichmäßig um das Ei verteilt bleibt, ohne Falten oder Überlappungen.  Zwischendurch presst du die Wolle immer wieder vorsichtig aus und tauchst sie wieder ein. Aber pass auf, dass das Ei im Inneren der Wollkugel ganz bleibt!

 

 

Mit der Zeit liegt die Wolle enger an dem Ei an. Es hat sich eine feste Filzschicht gebildet. Nun spülst du das Ei mehrmals unter kaltem Wasser ab. So befreist du es von der Seife. Dann muss es neutralisiert werden. Gebe es dazu in eine weitere Schale mit kaltem Wasser und ein wenig Essig. Nachdem du den Filz erneut mit Wasser abgespült hast, presst du ihn vorsichtig aus, ohne dabei das Ei zu zerbrechen. Dazu kannst du die Feuchtigkeit auch mit einem Tuch aufnehmen. Vielleicht musst du es danach noch kurz an der Luft trocknen lassen.

 

 

An der Spitze des Eies schneidest du den Filz sternförmig auf, so wie du hier im Bild siehst. Je mehr Schnitte du machst, desto mehr Blütenblätter hat der Eierbecher. Aber Achtung: Schneide den Filz nicht zu weit ein! Sonst kann der Becher das Ei nicht sicher halten.

 

 

Nun drückst du das Ei behutsam aus dem Eierbecher heraus. Du kannst es zum Filzen deiner nächsten Eierbecher wiederverwenden oder natürlich gleich essen. Die Filzzipfel biegst du etwas nach unten, sodass der Eierbecher wie eine Blüte aussieht. Zum Schluss solltest du den Boden des Eierbechers mit den Fingern noch etwas weiten. Wenn er unten breiter ist, bleibt er besser stehen und kippt nicht samt dem Ei um.

 

 

Und schon ist er fertig, dein selbst gefilzter Oster-Eierbecher! Wenn du magst, kannst du ihn natürlich noch nach Herzenslust mit bunten Bändern und Schleifen verzieren.

 

 

 

Viel Spaß beim Filzen!

Dein Lilu Panda

 

Bastelideen und Fotos: www.besserbasteln.de